Suche
Suche Menü

Unser Bild vom Kind

Kinder sind aktive, kompetente Lerner, deren Tun darauf ausgerichtet ist, die Welt kennenzulernen und zu verstehen. Kinder haben ein angeborenes Interesse an der Aneignung der Welt und das Bedürfnis zum Lernen. Die dafür notwendigen Fähigkeiten bringen sie mit und entwickeln sie permanent weiter.

Wir begegnen den Kindern mit einer Haltung, bei der wir in erster Linie die Stärken und Fähigkeiten der Kinder hervorheben. Wir vermeiden es, den Fokus auf die Schwächen und Defizite der Kinder zu legen.

Kinder sind einzigartig und in dieser Einzigartigkeit zu achten.
Kinder sind voller Lust auf Entwicklung – diesem Verlangen dürfen wir uns nicht in den Weg stellen, wir müssen es unterstützen.
Kinder formen sich aus eigenem Antrieb – sie brauchen uns Erwachsene dazu, aber der Erwachsene formt nicht das Kind.
Kinder sind von Anfang an kompetent – sie haben die Kompetenz immer genau das zu können, was für ihre Entwicklung und für ihr individuelles Entwicklungstempo optimal ist.
Kinder sind nicht belehrbar – eine provokative These. Sie bedeutet, dass unsere Möglichkeiten, Einfluss auf die Entwicklung der Kinder zu nehmen, an ihren Sinnesorganen enden. Wissen und Können lassen sich nicht in einem Lehrprozess geradlinig vom Erwachsenen auf das Kind übertragen. Es ist demnach unsere Aufgabe, den Kindern Erfahrungen so zu ermöglichen und Informationen so zur Verfügung zu stellen, dass sie daraus sinnvolle Schlüsse für ihr individuelles Handeln ziehen können.